Anfang Juni standen gleich zwei wichtige Aktionstage im Zeichen von Gesundheit, Teilhabe und Solidarität: der Tag der Sehbehinderten am 6. Juni sowie der Welt-Hirntumor-Tag am 8. Juni.
Beide Aktionstage machen auf Menschen aufmerksam, die mit besonderen Herausforderungen im Alltag leben. Ob Sehbehinderung oder die Diagnose Hirntumor – Betroffene und ihre Angehörigen sind häufig mit Veränderungen, Unsicherheiten und Belastungen konfrontiert. Umso wichtiger sind Verständnis, gesellschaftliche Teilhabe und passende Unterstützungsangebote.
Selbsthilfe kann dabei eine wertvolle Unterstützung sein. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, stärkt, gibt Orientierung und vermittelt das Gefühl, nicht allein zu sein. Selbsthilfegruppen bieten Raum für Gespräche, gegenseitige Unterstützung und das Teilen von Erfahrungen.
Die Selbsthilfekontaktstelle REKIS informiert und berät Betroffene sowie Angehörige zu bestehenden Selbsthilfeangeboten in der Region. Darüber hinaus unterstützen wir Menschen, die eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten.
Die Selbsthilfegruppe „Augenerkrankungen“ bietet Betroffenen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Informationen rund um das Leben mit einer Sehbeeinträchtigung oder Augenerkrankung. Die Treffen finden einmal monatlich in den Räumlichkeiten der Lila Villa (Thiemstraße 55, 03050 Cottbus) statt. Das nächste Treffen ist für den 15. Juni 2026 in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr geplant. Hierzu trifft sich die Selbsthilfegruppe zu einem barrierefreien Stadtspaziergang in der Stadt Cottbus. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Eingeladen sind alle Menschen, die selbst von einer Augenerkrankung oder Sehbehinderung betroffen sind oder sich Austausch und Unterstützung wünschen. In vertrauensvoller Atmosphäre können Erfahrungen geteilt, Fragen besprochen und neue Kontakte geknüpft werden.
Insbesondere für Menschen mit Hirntumorerkrankungen besteht in der Region derzeit noch keine eigene Selbsthilfegruppe. Interessierte Betroffene oder Angehörige, die sich einen Austausch wünschen, können sich gerne an REKIS wenden. Wir begleiten und unterstützen bei der Gründung einer neuen Gruppe.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen mehr Sichtbarkeit, Verständnis und Unterstützung erfahren.



